Aroniabeere

Die Aronia-Beere zählt zu der botanischen Familie der Rosengewächse und gehört zum Kernobst. Ihren Ursprung haben die Aronia-Beeren im Osten von Nordamerika. Der Anbau erfolgt vorwiegend in großen Gebieten von Osteuropa und von Florida bis Kanada. In unseren Breitengraden ist das Kernobst noch weitestgehend unbekannt, doch durch die heilenden Wirkungen treten die Aronia-Beeren ihren Siegeszug weltweit an.

Viele Vitamine sind in den Beeren enthalten und sie besitzen viel Folsäure sowie Beta-Carotin. Ebenfalls weisen sie einen großen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auf und besitzen viele wichtige Ballast- und Mineralstoffe. Den Aronia-Beeren werden vorbeugende Wirkungen in Bezug auf Herz- und Kreislauferkrankungen nachgesagt, sie gelten vor allem im Osten von Europa als ein Volksheilmittel, welches gegen viele Beschwerden eingesetzt wird.

Anbau und Aussehen der Aronia-Beeren

Die Aronia-Beeren bevorzugen feuchte und kalkarme Böden an einem sonnigen Standort. Bereits im Mai zeigen sich die ersten Blüten, wobei ungefähr 20 kleine weiße Einzelblüten in Doldentrauben zu sehen sind. Die Blütezeit beträgt lediglich zehn Tage und es ist ein etwas herber Duft vorhanden. Nach etwa drei Monaten sind die Aronia-Beeren reif und besitzen eine rundliche Form. Die Beeren sind violett bis schwarz, dagegen ist das Fruchtfleisch von einer rötlichen Farbe. Der Geschmack ist herb und säuerlich. Von August bis September ist die ideale Erntezeit und die reifen Früchte fallen vom Strauch ab.

Verwendung der Aronia-Beeren

Zum rohen Verzehr sind die Aronia-Beeren weniger geeignet, sie können wie die Preiselbeeren verwendet werden. Die reifen Beeren können zu Konfitüre, Gelees und Säften verarbeitet werden. Aber auch als Zutat für Saucen zum Wild verleihen sie den Gerichten ein einzigartiges Aroma. Teilweise wird der Saft der Aronia-Beeren als Färbemittel und zur Aromatisierung für andere Früchte verwendet. Sogar Speiseeis wird mit den Aronia-Beeren hergestellt.

Comments

  1. Rudolf Päßler says:

    Ich bin sehr angetan von der Aroniabeere, leider traue ich mich nicht heran. Ich leide unter einer Fructoseintoleranz. Darf ich davon naschen??

    Mit freundlichen Grüßen

    R. Päßler

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