Auf der Spur der Schönheit: Ästhetisch plastische Chirurgie

Die Sehnsucht nach Schönheit ist so alt wie die Welt und ebenso lange suchen Menschen schon nach Wegen, der Natur, die sie mehr oder weniger stiefmütterlich bedacht hat, auf die Sprünge zu helfen. Von den mit Kohl schwarz umrahmten Augen der alten Ägypter über die Wespentaillen der in Korsetts geschnürten viktorianischen Ladies bis zu den Piercings und Tattoos der jungen Leute von heute reicht die Spanne der Beispiele für mehr oder weniger gelungene Modifikationen am eigenen Körper. Einen äußerst professionellen, sicheren und erfolgversprechenden Weg, der immer beliebter wird, stellt hingegen die ästhetisch plastische Chirurgie dar, ein Zweig der Medizin, der sich mit der Korrektur und Optimierung körperlicher Merkmale nach ästhetischen Gesichtspunkten befasst. Dabei ist plastische Chirurgie kein Privileg der Moderne: In Indien und Ägypten wurden schon vor über tausend Jahren Nasen korrigiert und verletzte Ohren wieder hergestellt. Durch moderne Verfahren und Systeme ist sie aber zu einer sicheren Methode geworden, ästhetische Ergebnisse schnell und zuverlässig zu erzielen.

Die ästhetisch plastische Chirurgie, wie beispielsweise Dr. Lang Esthetics, Ästhetisch-Plastische Chirurgie,  grenzt sich dabei von anderen Gebieten der plastischen Chirurgie dadurch ab, dass die Eingriffe praktisch immer auf Wunsch des Patienten erfolgen und zum Ziel haben, subjektiv empfundene ästhetische Verbesserungen des Körpers zu erzielen. Die Methoden und Prozeduren sind dabei ebenso vielfältig wie die vom Patienten oder der Patientin empfundenen Defizite. Ein typisches Beispiel und in der Öffentlichkeit weit bekannt sind zum Beispiel Bruststraffungen und Brustvergrößerungen bei weiblichen Patienten. Bei der Bruststraffung oder Mastopexie werden die Brustwarzen in eine höhere, als „jugendlicher“ empfundene Position gebracht und oft auch verkleinert; ebenso kann durch diese Operation eine Asymmetrie der Brüste ausgeglichen werden. Noch bekannter ist die Brustvergrößerung (Mammaugmentation). Hierbei setzt der Arzt ein Implantat in die Brust ein, das heute meist aus Silikon besteht, um sie optisch zu vergrößern.

Aber auch männliche Patienten greifen oft zum Mittel der ästhetisch plastischen Chirurgie, um ihre Attraktivität zu steigern und jugendlicher zu erscheinen. Sehr häufig kommt hier die Liposuktion zum Einsatz, das Absaugen von Fettzellen aus dem Bauchbereich, den Schenkeln oder Hüften. Typischerweise erfolgt das Absaugen mit maschinellen Saugpumpen und normalen oder Mikrokanülen. Eine neuere Methode, die nach Ansicht mancher Experten schonender erfolgen kann, ist die sogenannte Laserlipolyse, bei der ein Laser die Fettzellen direkt verflüssigt.

Eine Liposuktion wird häufig mit einer Bauchdeckenstraffung oder Abdominoplastik kombiniert. Bei diesem Eingriff wird ein Hautüberschuss im Bauchbereich korrigiert und entfernt, der entsteht, wenn der Patient im Vorfeld massiv an Gewicht verloren hat. Ebenfalls korrigiert wird meist die Position des Bauchnabels.

Auch das menschliche Gesicht bietet zahlreiche Möglichkeiten für die ästhetische Korrektur mit den Methoden der plastischen Chirurgie. Die Palette reicht hier von Gesichtsstraffungen oder Rhydektomien, durch die das Gesicht des Patienten jünger erscheinen soll (umgangssprachlich auch als „Facelift“ bekannt) über Rhinoplastiken (einer Korrektur der Nase, zum Beispiel, um Höcker zu entfernen oder sie zu verkleinern) bis zu Eingriffen an Augenlidern und Tränensäcken. Häufig werden auch die Lippen chirurgisch modifiziert und zum Beispiel mit Bindegewebe oder Kunststoff aufgepolstert. Diesen Eingriff nennt man Cheiloplastik. Zur Behandlung von Falten im Gesicht werden sie mit Füllmitteln unterspritzt, mit Lasern behandelt oder mit Botulismustoxin geglättet – dem bekannten „Botox“). Immer häufiger werden auch ästhetisch plastische Veränderungen an den Genitalien vorgenommen, wie etwa die Verkleinerung der weiblichen Schamlippen.

Wie bei jeder Operation steht auch bei der ästhetisch plastischen Chirurgie dem erhofften Effekt ein Risiko entgegen. Eine genaue Abwägung gemeinsam mit dem beratenden Arzt ist daher unbedingt geboten. 

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