Babypflege in den ersten drei Monaten

Mit der Ankunft eines neuen Familienmitglieds sehen sich junge Eltern von heute auf morgen völlig neuen Alltagsbedingungen und immer neuen Herausforderungen gegenüber. Das reicht vom Einrichten des Babyzimmers, dem Kauf der ersten Wickelbodys oder der Frage, ob Nabelschnurblut konserviert werden soll, bis hin zu Überlegungen, wie sich das eigene Leben ändert, wenn man erst einmal zu dritt ist. Man übernimmt schließlich auch die Verantwortung für einen kleinen Menschen und muss sich dabei über viele Dinge Gedanken machen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Versorgung der Kleinsten ist die Babypflege. Im Mutterleib ist ein Baby noch von allen äußeren Einflüssen abgeschirmt. Es genießt die Wärme im schützenden Bauch der Mutter und seine Haut ist durch das Fruchtwasser und die Käseschmiere gut geschützt. Es ist also nur logisch, dass die sensible und empfindliche Babyhaut ab dem Moment der Geburt einer besonderen Pflege bedarf.

Generell gilt in den ersten drei Lebensmonaten das Motto weniger ist mehr. Die Umstellung auf das Leben außerhalb des Bauches stellt einen bewundernswerten Akt der Anpassung dar. Man sollte also versuchen, unnötige Reize durch chemische und dem Körper fremde Stoffe in der Anfangszeit so gering wie möglich zu halten. Für die Babypflege in den ersten paar Monaten kann man sehr gut auf natürliche oder zumindest schonende Produkte zurückgreifen.

Für das Babybad ist es anfangs die einfachste Lösung, wenn man ein paar Tropfen Olivenöl oder Mandelöl und einen kleinen Schuss Milch in das körperwarme Badewasser gibt – gerade genug um auf die Haut eine pflegende, rückfettende Wirkung zu erzielen. Zur allgemeinen Reinigung, ob nun beim Wechseln der Windeln oder bei der Katzenwäsche, ist etwas warmes Wasser und ein weiches Seiftuch völlig ausreichend. Um die empfindliche Haut so lange wie möglich zu schonen, braucht man Babys Popo auch nicht mit jeder neuen Windel dick einzucremen. Noch kann sich die junge Haut sehr gut selbst regulieren. Ein Eincremen ist eigentlich nur erforderlich und dann auch zwingend notwendig, wenn der Windelpopo wirklich wund und angegriffen ist. Dann ist eine heilende Wundsalbe auf jeden Fall die richtige Wahl und wohl auch der Klassiker in der Babypflege.

Möchte man aber doch gerne auf im Handel erhältliche Pflegeprodukte zurückgreifen, so hat man eine breitgefächerte Wahl an Babyprodukten, die inzwischen auch häufig mit natürlichen Inhaltsstoffen aufwarten und dabei wohlriechend, hochwertig verarbeitet und sehr pflegend sind. Gerade für Babys wird hier oft auf die Inhaltsstoffe aus der Ringelblume zurückgegriffen. Man findet Calendula bereits in Badezusätzen, Cremes und Lotions und durch ihren angenehmen Duft erzielt man häufig auch eine beruhigende Wirkung auf das Kind.

Allgemein lässt sich ein Trend hin zu Pflegeprodukten beobachten, die extra sensitiv und frei von Konservierungsstoffen und Parfüm sind. Man findet vom Shampoo, über Feuchttücher und Badezusätze, bis hin zu Lotionen und Wundcremes, die diesen Kriterien entsprechen, einfach alles. Inzwischen ist es wohl auch bei industriellen Herstellern angekommen, dass sich Mütter eine empfindsame und schonende Pflege für ihre Babys wünschen. So kann man heute natürliche und hochwertige Babypflegeprodukte in jedem Supermarkt oder in der Drogerie erhalten, ohne dabei selbst ein Spezialist in der Naturkosmetik sein zu müssen.

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