Botox in der Medizin
Botox ist die Abkürzung für Botulinumtoxin und wird heute vielseitig in der Medizin angewendet. So wird dieses Nervengift bei Problemen mit der Blase, starkem Schwitzen an Füßen, Händen oder Achseln injiziert. Ebenfalls konnten mit diesem Medikament krampfende Stimmritzen und zuckende Lider erfolgreich behandelt werden. Bereits heute sind etwa 20 verschiedene Indikationen zur Behandlung der unterschiedlichsten Beschwerden in einigen Ländern zugelassen.
Allerdings sollten die Injektionen immer von einem Arzt vorgenommen werden, schließlich ist Botox das stärkste Gift, was bis heute bekannt ist. Die Fachleute streiten sich schon seit Jahren über das Risiko, welches das Nervengift beinhaltet. Jedoch sind die Fachärzte, die Botox anwenden, von den erfolgreichen Wirkungen überzeugt. Mit der richtigen Dosis bestehen keine Gefahren für die Patienten, so die Meinung der behandelnden Ärzte. Nur bei einem übermäßigen Gebrauch kann es zu gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen kommen.
Zugelassene Präparate
In Deutschland sind fünf Präparate des Nervengiftes zugelassen. Im Einzelnen sind das Botox, Vistabel, Dysport, Neurobloc und Xeomin. Die Injektionen sollten immer mit einem Arzt abgesprochen werden, nur so können die Risiken ausgeschlossen werden.
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