Neues von der CES Las Vegas – Fitness-Armbänder

Zwischen 7. und 10. Januar 2014 traf sich die Technik-Industrie auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, um ihre neuesten Entwicklungen zu präsentieren. Neben Fernsehern, Smartphones und Kameras stand das Thema Fitness auf der Liste der Neuheiten. Mit modernsten Fitness-Armbändern wollen die Hersteller neue Kunden gewinnen. Sie sollen Menschen diverser Zielgruppen in sämtlichen Lebenslagen bei Fitness-Vorhaben unterstützen. Was die Bänder können und für wen die jeweiligen Modelle geeignet sind – hier ein grober Überblick.

Trainingscomputer V800 – Polar

Der V800 Trainingscomputer aus dem Hause Polar feierte auf der weltweit bekannten Technikmesse in Nevada Premiere. Das Unternehmen ist bekannt für ein umfangreiches Fitnessangebot und hat sich auf die Entwicklung von Trainingscomputern und Sport-Uhren spezialisiert. Insbesondere aktive Sportler dürften von diesem neuen Armband profitieren. Auch Leistungsschwimmer können es nutzen, denn das Gehäuse ist wasserdicht. Das Gerät lässt umfangreiche Trainingsanalysen über eine Internet-Plattform zu, wodurch das Training selbst optimiert werden kann. Die Herzfrequenz wird kontinuierlich aufgezeichnet und der Laufrhythmus kontrolliert. Via GPS können Lauf- und Radfahrstrecken geplant und anschließend aufgezeichnet werden. Sind Pausen zwischen den aktiven Phasen zu kurz oder gar nicht vorhanden, macht das V800 darauf aufmerksam. In den Handel soll das Fitness-Armband ab April kommen und für die stolze Summe von 399 Euro erhältlich sein.

Vivofit – Garmin

Vom Hersteller Garmin wurde auf der CES das Fitness-Armband Vivofit präsentiert. Dieses Modell eignet sich auch für weniger professionelle Sportfans und dient als idealer Alltags- sowie Trainingsbegleiter. Es erfasst sämtliche Bewegungen, die während des Tages getätigt werden. Nicht nur sportliche Aktivitäten wie Joggen stehen im Fokus. Auch Schritte und Schlaf-Gewohnheiten werden festgehalten. Gleichzeitig gibt das Band Aufschluss über den Kalorienverbrauch. Tagesziele, die zuvor eingegeben wurden, lassen sich bequem kontrollieren. Das Produkt ist ebenfalls wasserdicht und mit einem gut lesbaren Display ausgestattet, das von E-Book-Readern bekannt ist. Das Besondere: Der Akku hält bis zu ein Jahr lang. Ab März 2014 soll das Armband für 119 Euro verkauft werden.

SmartBand – Sony

Das SmartBand von Sony zeichnet neben allgemeinen Bewegungen auch weitere vielfältige Daten auf. Beispielsweise werden Autofahrten und Zeiten der Multimedia-Nutzung gespeichert. Das wasserfeste Tracking-Armband dient damit als persönliches Logbuch und ist nicht nur für zielstrebige Sportler interessant. Da es über keinerlei Display verfügt, erfolgt die Analyse sämtlicher Informationen mit einer App. Die Android-App LifeLog wurde von Sony entwickelt, speichert alle Daten und gibt sie gut lesbar auf dem Smartphone wieder. Die Besonderheit besteht bei dieser Variante darin, dass das Band nicht zwingend getragen werden muss. Ein integrierter Chip, kurz Core genannt, lässt sich komfortabel entfernen und anderweitig mitführen. Mit dem Smartband sind Träger in der Lage ein digitales Tagebuch zu führen und Gewohnheiten bewusst zu erfassen. Ein Datum zur Veröffentlichung oder einen Preis nannte Sony bisher nicht.

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