Ergonomischer Bürostuhl

Als der Mensch die erste Sitzgelegenheit erfand, bedachte er ihren Gesundheitswert nicht. Das war auch nicht nötig, denn der Mensch dieser Tage war seiner Bestimmung entsprechend mobil. Er wollte gelegentlich seine müden Beine irgendwo zur Ruhe bringen. Man setzte sich zuerst auf den Boden oder auf einen Stein, bis die Sitzbank erfunden worden war. Das bisschen Sitzen schadete dem Menschen nicht. Im Gegenteil. Doch die Evolution des Büroalltags zwang ihn immer öfter in den statischen Sitz. Nachdem man mehrere Jahre acht Stunden lang zwischen Tischplatte und Rückenlehne eingeklemmt war, leidet man unweigerlich an Rückenschmerzen, chronischen Verspannungen, Venenstauungen, Gelenksteife, Nackenbeschwerden und Kopfschmerzen.

Sitzen in Bewegung

Die Evolution des Büroalltags wurde erst im zwanzigsten Jahrhundert durch kluge Köpfe gekontert. Der erste ergonomische Bürostuhl stellte eine Revolution dar – aber auch eine Rückkehr zu dem, was wir Menschen nun einmal brauchen. Wir wurden als bewegliche Wesen konstruiert und sind entsprechend gesünder, wenn wir beweglich bleiben. Mit dem Kauf eines Swoppers holen wir uns die wohltuenden Bewegungsanpassungen ins Büro, die unserem Organismus gefehlt haben. Der Swopper ist ein ergonomischer Hocker, den man auch als Schreibtischstuhl mit Rückenlehne oder als kindgerechten Swoppster erhalten kann. Wer schon als Kind das mobile Sitzen erkennt, wird sich in späteren Jahren in keinem anderen Sitzmöbel wohl fühlen. Leider finden sich auch in modernen Kinderzimmern und Klassenräumen Möbel, die genau das Gegenteil von dem bewirken, was sinnvoll wäre. Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern wird unterbunden. Kein Wunder, dass man als Erwachsener glaubt, Rückenschmerzen seien eine unweigerlich eintretende berufsbedingte Krankheit, die man hinnehmen muss.

Swoppern als neue Lebensform

Heute hat man aber längst erkannt, dass man den Arbeitsplatz mit den richtigen Farben, mit guter Belüftung, ergonomisch sinnvollen Büromöbeln und variablen Tätigkeiten ausstatten kann. Die Mitarbeiter in solchen Büros sind gesünder, arbeiten kreativer und leisten nachweisbar mehr. Die Investition in einen Swopper für jeden Mitarbeiter ist manchem Unternehmer zu hoch – dabei kostet ein moderner Schreibtischstuhl nicht weniger Geld. Wir wissen um seine Nachteile, aber wir reden sie schön. Umdenken ist ein Prozess, der langsam geschieht. Umso schneller geschieht aber die Entwicklung ergonomischer Sitzmöbel. Früher oder später werden die ausgereiften Konzepte jeden überzeugen. Bis ein Swopper zum Standard in jedem Büro und Haushalt gehören wird, vergeht aber noch viel Zeit. Dennoch geht der Trend eindeutig hin zum ergonomischen Sitzen. In vielen Praxen und Kanzleien sind bereits stapelbare Schwingstühle mit ergonomischen Rückenlehnen zu finden. Man legt Wert auf strahlungsarme Bildschirme und erarbeitet Betriebsverordnungen, die der Gesundheiterhaltung Rechnung tragen.

Ergonomie für alle

Schreibtischstühle sind heute ergonomischer als früher. Die verschiedenen Swopper-Varianten setzen aber auf noch mehr Beweglichkeit. Sie erlauben sanfte Bewegungen in alle Richtungen. Häufige Haltungswechsel sorgen nicht nur für muskuläre Entspanntheit. Sie ermöglichen auch eine bessere Durchblutung und sorgen für mehr Gelenkschmiere. Man arbeitet als Swopper-Nutzer kreativer, weil man nicht verspannt und müde ist. Der Rückfluss des Blutes aus den Beinvenen zum Herzen geschieht ungehindert. Unterschiedliche Swopper-Modelle verhelfen jedem zu mehr muskulärer Mobilität.

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