Glaskörpertrübungen – Mouches Volantes

Fast jeder kennt Sie oder wird sie noch kennen lernen: Kleine schwarze Punkte oder Schatten, die besonders bei hellen Lichtverhältnissen durch das Gesichtsfeld schwimmen. Sie werden auch Floaters oder Mouches Volatentes genannt, was “fliegende Mücken” heisst. Je mehr man auf sie achtet, umso störender werden sie: Beim Lesen eines Buches (wenn die Glaskörpertrübungen von Zeile zu Zeile mitschwimmen), beim Blick in den Himmel.

Glaskörpertrübungen: Nervig aber harmlos

So störend die Glaskörpertrübungen sind, so harmlos sind sie auch. Ursache der Glaskörpertrübung ist eine altersbedingte Verflüssigens der galertartigen Masse, die sich in unserem Auge befindet und Glaskörper genannt wird. Dabei entstehen die charakteristischen Fädchen oder Punkte.

Glaskörpertrübung: Therapie

Leider gibt es keine Therapie gegen die Trübung des Glaskörpers (Glaskörpertrübung Behandlung), denn es müsste der Glaskörper ausgetauscht werden, was aufgrund der Harmlosigkeit der Glaskörpertrübung fahrlässig wäre (es könnte das Auge beschädigt werden). Wer besorgt ist, und vermutet, dass eine Augenerkrankung vorliegt, wie z.B. eine Glaskörperabhebung oder eine Netzhautablöung, sollte sich jedoch von einem Augenarzt untersuchen lassen. Das beruhigt ungemein, solange dieser den besorgten Mückeninhaber nicht abwimmelt oder belächelt.

Glaskörpertrübung am besten ignorieren!

Da man ohnehin nichts gegen die Glaskörpereinschlüsse tun kann, sollte man gezielt an ihnen vorbei schauen, sie einfach links liegen lassen. Dann vergisst man sie immer schneller und nimmt sie kaum noch wahr. Das hört sich zwar schwierig an, klappt aber aus eigener Erfahrung sehr gut.

Glaskörpertrübung und Esoterik

Wer der Esoterik zugeneigt ist, kann auch versuchen, den Floaters einen Sinn zu geben, sie gezielt zu beobachten, sich gar mit ihnen zu unterhalten. Man findet eine Seite im Internet, die proklamiert, dass die Glaskörpereinschlüsse Ausdruck eines spirituellen Erwachens seien. Ob es nun stimmt oder Aberglaube ist, mag jeder aus seiner eigenen Sichtweise beurteilen. Sicher ist jedoch, dass Dinge, denen man einen Sinn und etwas positives zuschreibt, einen weniger stören als die ständige Furcht nach einer Augenerkrankung. Also frei nach dem Motto: Erlaubt ist, was klappt!

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