Fasten mit Plan

Fasten ist mehr als der Verzicht auf Nahrung. Vielmehr findet in der Fastenkur wieder ein Stück Ruhe und Beziehung zu sich selbst und reinigt Körper und Geist. Dass man dabei auch noch abnimmt, ist eher nebensächlich, wenn auch manch Fastender nicht unglücklich über den abnehm-Effekt ist. Jedoch sollte der Wunsch abzunehmen nicht der Hauptgrund für eine Fastenkur sein, da eine langfristige Umstellung der Ernährung sicher schonender für den Körper und auf Dauer auch erfolgreicher wäre.

Fastenplan

Vor dem Heilfasten gilt es einen Fastenplan zu erstellen. Dies macht man am besten gemeinsam mit einem Arzt, denn richtig Fasten will gelernt sein. Wer falsch fastet, der tut seinem Körper nichts gutes und fühlt sich während der Fastenkur auch nicht wohl. Und genau das ist ja das Tolle an der Fastenkur: Körper und Geist rücken ein Stück weit zusammen, man fühlt sich leicht und wohl.

Der Fastenplan sollte sowohl die Entlastungstage (Vorbereitungstage, Einstimmungstage), als auch die abschließenden Wieder Eingewöhnungstage umfassen. Diese sind wichtig, damit der Körper ohne starkes Hungergefühl oder Schwäche auf den Modus der inneren Ernährung umschalten kann. Fasten Anleitungen, um einen Fastenplan zu erstellen, finden sich im Internet, z.B. in einem Fasten Forum oder eben beim Arzt oder Apotheker.

Saftfasten

Während beim normalen Heilfasten komplett auf Nahrung verzichtet wird, nimmt man beim Saftfasten frische Säfte zu sich. Argumentiert wird, dass dadurch die Umstellung des Körpers aufs fasten leichter fällt. Von anderer Seite wird jedoch auch stärkeres Hungergefühl berichtet, weil der Darm nicht zur Ruhe kommt.

Sanft Abführen

Damit der Darm auf Pause schalten kann, ist es wichtig, ihn komplett zu entleeren. Bei manchem Menschen reichen da schon trockene Plflaumen oder Buttermilch, bei den meisten bedarf es etwas härterer Methoden wie Glaubersalz oder Bittersalz. Wichtig ist, dass der Darm wirklich komplett entleert ist, denn was zurückbleibt, verursacht später während des Fastens Probleme.

Gut gehen lassen!

Während der Fastenkur fährt der Organismus etwas herunter, man braucht länger um morgens wach zu werden und friert auch schneller. Also sollte man es dem Körper leicht machen und sich in der Fastenzeit schonen. Das gilt für Job, Stress und natürlich auch Partys. Vielmehr sollte man ruhig auch mal die Glotze ausschalten, sich ein besinnliches Buch schnappen, oder wer Reiki-affin ist: Sich einfach mal eine Weile die Hände auf den Bauch legen. Dann steht einer genussvollen Fastenkur nichts mehr im Wege.

Fasten Entspannungsübung

Wer es sich beim Heilfasten gut gehen lassen möchte, sucht vielleicht eine konkrete Entspannungsübung. Dazu suchen Sie sich einen ruhigen Ort und setzen sich gemütlich auf Ihr Sofa. Schließen Sie die Augen und schauen Sie Ihrer Atmung dabei zu, wie sie ganz von selbst und ohne Ihre Mithilfe funktioniert. Spüren Sie, wie sich Ihr Basuch hebt und senkt, dann legen Sie beide Händ auf den Bauch und achten dabei auf das Wärmegefühl, das Ihre Hände dort verursachen. Nun stellen Sie sich ein warmes Licht vor, das Ihren Bauchraum immer mehr ausfüllt und sich über Ihren ganzen Körper ausbreitet. Am Ende bedanken Sie sich bei Ihrem Bauch für seine unermüdliche Arbeit und sagen ihm innerlich, dass Sie die Fastenkur machen, um ihm etwas Gutes zu tun, Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Diese Infos sind keine medizinischen oder ärztlichen Ratschläge, sondern beruhen auf persönlicher und privater Erfahrung. Wer vor hat, zu fasten, sollte einen Arzt aufsuchen, da Fasten für einige Menschen schädlich sein kann.

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