Das Dampfbad bietet eine ideale Pause vom stressigen Alltag, die Kraft der Heilkräuter aus der Natur lassen sozusagen Stress und Hektik verdampfen und stärken das eigene Wohlbefinden. Ein Kräuterdampfbad kann nicht nur bei Beschwerden hilfreich sein, es bringt Entspannung und Erholung auch einmal zwischendurch. Dabei steigen die Temperaturen nie über 50 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 95 Prozent. Hier schwebt der Körper fast auf einer Wolke von duftenden Kräutern und weichem Dampf. Anschließend sollte noch eine Ruhephase eingelegt werden, die beispielsweise von einer Entspannungsmusik begleitet wird.
Zur Pflege von unreiner, empfindlicher und trockener Haut sollte ein Dampfkräuterbad mit Brennnessel zubereitet werden. Ein Bad mit Heublumen fördert den Stoffwechsel und die Durchblutung der Haut, gleichzeitig lockert es die Muskulatur und Verspannungen werden gelindert. Die Kamille wirkt schmerz- und krampfstillend, ebenfalls werden die Funktionen der Haut dabei unterstützt. Mit Lavendel werden nervliche Anstrengungen und Schlafstörungen beruhigt und er lindert zusätzlich rheumatische Beschwerden und Gicht. Ein Kräuterdampfbad mit Melisse ist äußerst entspannend und ausgleichend, dabei wird die Haut gepflegt und sie wird samtig weich. Bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie Schwellungen empfiehlt sich ein Dampfbad aus Thymian, das gleichfalls ein erfrischendes Inhalationsbad ist.
Wird das Johanniskraut verwendet, so wirkt sich dieses Bad wohltuend bei Schlafstörungen, depressiven Phasen, Konzentrationsschwäche, Schwindel und Kopfschmerzen aus. Ebenfalls kann dieses Bad hilfreich bei Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden angewendet werden. Bei Erkältungen ist ein Kräuterdampfbad mit Eukalyptus zu empfehlen.
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