Lachyoga Übungen

Dass positive Emotionen gut für die Gesundheit sind, haben nicht erst Wissenschaftler festgestellt. Oft zu lachen stärkt das Immunsystem und verringert Stress. Eine Variante wäre nun, sich mit glücklichen und freudigen Menschen zu umgeben, eine andere Variante möchte ich heute vorstellen: Lachyoga.

Was ist Lachyoga?

Der breiten Masse vor allem aus ulkigen Reportagen bekannt, wurde Lachyoga 1995 in Indien entwickelt, um sich gezielt mit den positiven Wirkungen des Lachens zu versorgen. Grundgedanke dabei: Wer lacht, kann nicht gleichzeitig denken. Das selbe Prinzip haben auch normale Entspannungstechniken, nur das hier noch die positive Wirkung des Lachens hinzu kommt. Außerdem wird durch das häufige Lachen der “neuronale Pfad” des Lachens breiter getrampelt, sodass wir auch in anderen Situationen freudiger unterwegs sind.

Lachyoga Ausbildung

Ist die erste Scham überwunden, und das Bedenken ausgeräumt, dass Lachen ja etwas natürliches, nicht instrumentalisiertes sein sollte, kann es mit Lachyoga Übungen losgehen. Am besten übt man in der Gruppe, da Lachen bekanntlich ansteckt und es so leichter fällt. Lachyoga Gruppen finden sich in größeren deutschen Städten: Lachyoga München, Hamburg oder auch Lachyoga in Berlin. Dort kann auch eine Lachyoga Ausbildung mit Lachyoga Übungen begonnen werden.

Lachyoga Übungen

Wer einen Vorgeschmack haben will, kann bereits ohne Lachyoga Ausbildung üben. Ein guter Trick, um die erste Scham zu überwinden: So tun, als ob man telefoniert. Dann kann man grundlos achen, ohne schief angeschaut zu werden. Nun stellen Sie sich etwas lustiges vor: Tun Sie pantomimisch so, als ob Sie in Kot getreten seien und beömmeln Sie sich darüber. Tun Sie so, als seien Sie kunstvoll gestolpert und lachen sich darüber scheckig. Von innen heraus können Sie sich dabei jede einzelne Körperzelle vorstellen, die von Lachen und Freude erfüllt ist.

Lachyoga klappt nicht?

Sie finden das alles gar nicht zum Lachen? Dann haben Sie nicht auf den Körperzellen-Link im obigen Absatz geklickt. Spätestens das ist ein garantierter Einstieg ins Lachen. Ansonsten sollten Sie es wirklich einmal gemeinsam mit anderen in der Gruppe probieren. Lachyoga lebt am Anfang sehr von der Gruppendynamik, später klappts auch alleine perfekt.

Übrigens: Lachyoga ist nur eine der vielen, modernen Arten des Yoga, die in den letzten Jahren aus dieser jahrtausendealten Meditations- und Gesundheitstechnik entstanden sind. Neben den westlich beeinflußten Trends (“Poweryoga”, “Bikram Yoga”, oder Luna-Yoga) gibt es natürlich auch neue Formen, die die indischen Traditionen sehr stark achten. Eine dieser neuen Techniken, die östliche wie auch westliche Ansprüche verbindet, ist z. B. Iyengar-Yoga. Bei dieser Yogaform werden Hilfsmittel (Props) zugelassen und die Übungen (Asanas) sind dadurch auch für Menschen mit Behinderungen oder Bewegungseinschränkungen geeignet.

Wie ist Deine Meinung?

*