Magnetfeldtherapie

Eine interessante alternativmedizinische Heilmethode ist die Magnetfeldtherapie. Dabei wird der Körper einem elektrischen oder statischen Magnetfeld ausgesetzt, was heilsame Wirkungen haben soll.

Magnetfeldtherapie in der Antike

Die Unterstützung von Heilunngsprozessen mit Magnetismus ist nichts neues: Bereits die alten Chinesen und Ägypter verwendeten magnetische Steine, um Erkrankungen zu heilen und die Gesundheit zu unterstützen.

Magnetfeldtherapiegeräte

Die meisten moderne Geräte arbeiten im Gegensatz zur antiken Anwendungsweise nicht mit Festmagneten, sondern mit elektrisch erzeugten Magnetfeldern, die entstehen, wenn elektrischer Strom durch eine Metallspule fließt. Die Geräte lassen sich in der Stärke des Magnetfeldes (Flussdichte) sowie in der Frequenz (also der Schnelligkeit, in der das Magnetfeld seine Polarität ändert) einstellen. Auch die Art des Richtungswechsels, also ob ein Sinus-Signal oder eine andere Wellenform gesendet werden soll, lässt sich einstellen.
Im Wellness-Bereich werden jedoch auch Permanentmagnete (Dauermagnet) eingesetzt, die ein statisches Magnetfeld erzeugen.

Für welche Anwendungen Magnetfeldtherapie

Ziel der modernen Magnetfeldtherapie sind vor allem Anwendungen am Bewegungsapparat, zur Unterstützung der Heilung von Knochenbrüchen und Wirbelsäulenleiden, auch bei Migräne soll die Magnetfeldtherapie unterstützend Linderung verschaffen.

Wie Magnetfeldtherapie wirkt

Eigentlich ist die Wirkung der Magnetfeldtherapie paradox, dass sie auf der selben Technik beruht, wie der Elektrosmog. So stellt sich die Frage, warum im einen Fall eine heilsame Wirkung, und im anderen Fall eine negative Wirkung eintreten soll. Einige Anwender der Magnetfeldtherapie berichten ein Gefühl von Wärme sowie ein leichtes Kribbeln bei der Anwendung. Der Nachweis, ob dies auf das Magnetfeld zurück zu führen ist, und ob tatsächlich eine beschleunigte Heilung eintritt, muss noch erbracht werden.

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