Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren unterscheiden sich von ungesättigten Fettsäuren davon, dass ihre Molekülketten keine offenen Kohlenstoff-Enden haben. Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in tierischen Fetten zu finden, also in fettreichem Fleisch und Wurst. Ein besonderes Risiko geht aus den künstlichen Transfettsäuren hervor, die vor allem in Frittierfett, billiger Margarine und Fast Food Produkten (Convenience Food) zu finden sind. Weitaus gesünder sind ungesättigte Fettsäuren, die es in unterschiedlichen Zuständen gibt: Zum einen mehrfach ungesättigte Omega-3 und Omega-9 Fettsäuren, sowie einfach ungesättigte Omega-6 Fettsäuren.
Essentielle Fettsäuren
Die mehrfach ungesättigten Omega3- und Omega9- Fettsäuren werden auch essentielle Fettsäuren genannt, da diese nicht vom Körper selbst gebildet werden können. Zu einem gewissen Teil werden die aufgenommenen essentiellen Fettsäuren vom menschlichen Organismus in weitere wichtige Fettsäuren umgewandelt.
Mehrfach ungesättigte Fette sind gesund
Ungesättigte Fettsäuren sind für die Bildung von Gewebehormonen wichtig und wirken, insbesondere in ihrer mehrfach ungesättigten Form entzündungshemmend. Dies und andere positive Eigenschaften reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf Erkrankungen, auch wird das Blut fließfähiger. Essentielle Fettsäuren wirken sich positiv auf die Cholesterinwerte aus, das ungünstige LDL und auch die Triglyzeride werden gesenkt.
Omega 3 Fettsäure in der Schwangerschaft
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Zellaufbau wichtig und sorgen während der Schwangerschaft für eine gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes. Die regelmäßige Einnahme von Omega 3 Fettsäuren scheint das kindliche Wachstum zu fördern und auch das Risiko unreifer Frühgeburten zu minimieren.
Leinöl mit Omega 3 Fettsäuren
Den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die wertvolle Alpha-Linolensäure hat Leinöl, aber auch die pflanzlichen Hanföl, Rapsöl, Walnussöl sind gute Lieferanten für Omega 3 Fette. Diese Speiseöle eignen sich vor allem für die kalte Küche wie Salate, da ihre Molekülketten bei Erhitzung zerfallen und ihre gesunde Wirkung einbüßen. Außerdem sind die genannten Öle nicht lange lagerfähig, da sie schneller ranzig werden.
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