Patientenverfügung

Die Patientenverfügung beinhaltet im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit die medizinischen Behandlungen, die durchgeführt werden sollen. Mit dieser Verfügung kann in Untersuchungen, ärztliche Eingriffe oder auch Heilbehandlungen eingewilligt werden oder sie können dem behandelnden Arzt genauso untersagt werden. Mit einem Patientenverfügung Formular wird der Wille festgehalten, welche ärztlichen Behandlungen bei Erkrankungen, die lebensbedrohlich sind, durchgeführt werden sollen. Solch ein vorgedrucktes Formular kann sich jeder im Internet kostenlos herunterladen.

Die Patientenverfügung Vorsorgevollmacht

Mit der Patientenverfügung Vorsorgevollmacht kann eine Person bestimmt werden, die als Bevollmächtigter eingesetzt wird. Dabei sollte es sich um eine Person des Vertrauens handeln, die mit der Vorsorgevollmacht betraut wird. Diese Person muss nicht erst vom Vormundschaftsgericht bestellt werden, sondern kann gleich im Sinne des Vollmachtgebers alle wichtigen Entscheidungen treffen, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.

Die Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung wird eine Person des eigenen Vertrauens bestimmt, die im Sinne des Vollmachtgebers, falls eine Betreuung notwendig wird, alles Weitere regeln kann. In der Betreuungsverfügung müssen der Name, Vorname, Geburtsdatum und –ort sowie die Anschrift und Telefonnummer des Betreuers festgehalten werden. Empfehlenswert ist es, dass noch eine zweite Person genannt wird, falls die erste Person nicht zum Betreuer bestellt werden kann. Ebenfalls kann in der Betreuungsverfügung festgehalten werden, wer auf gar keinen Fall als Betreuer eingesetzt werden soll.

Die Generalvollmacht

Mit der Generalvollmacht kann eine einzige Person betraut werden, die alle Aufgaben der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung übernimmt. In der Generalvollmacht müssen alle Einzelheiten, die in den bereits genannten Dokumenten enthalten sind, genau festgehalten werden. Die Experten empfehlen bei der Erteilung einer Generalvollmacht sich von einem Notar beraten zu lassen und diese Vollmacht auch von ihm beurkunden zu lassen.

Ebenfalls können noch bestimmte Wünsche in einer Patientenverfügung aufgeführt werden. Die Patientenverfügung wird auch als das Testament des Patienten bezeichnet.

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