Psoriasis – Schuppenflechte

Die Psoriasis, im Volksmund auch als Schuppenflechte bekannt, ist eine chronische, meist in Schüben verlaufende Hauterkrankung. Bei der Entstehung der Schuppenflechte spielen sowohl genetische Faktoren als auch Umweltbedingungen eine Rolle. Typischerweise tritt die Erkrankung zwischen dem 10. und dem 30. Lebensjahr das erste Mal auf. Etwa 1-3% der Bevölkerung leiden an Psoriasis. Somit gehört die Schuppenflechte zu den häufigsten Erkrankungen der Haut.

Was passiert mit der Haut?

Kennzeichnend für die Erkrankung ist eine gesteigerte Zellneubildung der Oberhaut und eine Verhornungsstörung. Die Folge sind entzündlich gerötete, scharf begrenzte und mit silbrigen Schuppen bedeckte Hauterscheinungen. Diese auch als Psoriasis-Herde bezeichneten Effloreszenzen können bis zu handtellergroß werden. In der Regel sind sie nicht schmerzhaft und jucken auch nicht. Bevorzugt treten die Hauterscheinungen an den Ellenbogen oder den Knien auf. Auch die Region rund um das Steißbein und die Kopfhaut sind bei der Psoriasis häufig betroffen.

Bei vielen Patienten treten zusätzlich zu den Hauterscheinungen auch Nagelveränderungen, wie gelbliche Verfärbungen, auf. Schlimmstenfalls kommt es zu Krümelnägeln, d.h. die Nagelplatte wird vollständig zerstört.

Was kann man dagegen tun?

Psoriasis ist nicht heilbar, behandelbar sind nur die Hautveränderungen, die genetische Veranlagung bleibt bestehen.

Die äußerliche Therapie erfolgt u.a. durch UV-Bestrahlung. Lokal aufgetragene dithranolhaltige Salben, die mit einem entsprechenden Rezept auch in der Online Apotheke erhältlich sind, hindern die Hautzellen an der Zellteilung und verhindern somit eine vermehrte Schuppenbildung der Haut. Auch Kortisonsalben oder Salben mit Vitamin D- Abkömmlingen kommen zum Einsatz. Zusätzlich werden teerhaltige Salben oder Teerölbäder angewendet.

Unterstützend können homöopathische Salben oder Salben mit Pflanzenauszügen wirken. Diese sind in der Regel ohne Rezept in einer Apotheke erhältlich.

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