Schlaf und Schlafstörungen

Schlafen wir gut, ist das die halbe Miete für ein zufriedenes und gesundes Leben. Schlafen wir schlecht, so gehen wir förmlich auf dem Zahnfleisch. Doch was kann man gegen schlaflose Nächte tun und was sollte für einen gesunden Schlaf beachtet werden?

Schlafdauer

Es gibt Menschen, die bereits mit 5-6 Stunden Schlaf am Tag auskommen, andere brauchen hingegen 8-10 Stunden Schlaf. Die Neigung ist vermutlich angeboren, zumindest kann man seinen eigenen Schlafrhythmus nicht in eine beliebige Form drücken. Vielmehr sollte man herausfinden, mit welcher Schlafdauer man sich am wohlsten fühlt und seine Lebensumstände danach ausrichten. Nicht nur zu kurzer, sondern auch zu langer Schlaf kann negative Folgen haben: Man fühlt sich zerknirscht und unwohl.

Schlafstörungen

Störungen in der Schlafdauer und der Schlafqualität können vielerlei Ursache haben. Zum einen können körperliche Erkrankungen eine Rolle spielen (z.B. Schlafapnoe) , oder auch Umwelteinflüsse wie Lärm oder Licht oder Medikamente und Drogen. Aber auch psychische Belastungen, die einem Menschen akut oder chronifiziert den Schlaf rauben, sind zu nennen.

Teufelskreis der Schlaflosigkeit

Neben den eigentlichen Ursachen für Schlafstörungen kann sich das Problem auch verselbstständigen, in dem die Erwartung, heute nacht wieder einmal schlecht schlafen zu können zu Ärger und Anspannung führt und Gedankenkreisen wie eine selbsterfüllende Prophezeihung zu immer weiteren Schlafstörungen führt.

Die Schlafphasen

Unser Gehirn wechselt während des Schlafens nacheinander zwischen fünf verschiedenen Phasen, die sich z.B. aufgrund der unterschiedlichen Hirnströme unterscheiden lassen. Die bekannteste REM-Phase, auch Traumphase genannt, ist ungefähr alle 90 Minuten an der Reihe. Je älter wir werden, umso seltener werden die Tiefschlafphasen und umso häufiger werden Wachphasen.

Schlafprobleme

Bei den Schlafproblemen werden Einschlafstörungen von Durchschlafstörungen unterschieden. Das ist wichtig, da je nach Problem andere Maßnahmen hilfreich sind. Können wir zwar gut einschlafen, aber wachen in der Nacht wiederholt auf, so kann es helfen, das Bett ausschließlich als Schlafplatz zu verwenden und nicht zum Fernsehschauen, lesen oder essen. Dann kann es helfen, einfach etwas später ins Bett zu gehen, damit sich die Schlafqualität über die kürzere Dauer konzentriert. Plagen uns eher Einschlafstörungen, so ist die Suche nach den Ursachen wichtig. Können z.B. Umwelteinflüsse wie Licht oder Lärm ausgemacht werden, liegt die Lösung nahe. Sind es eher psychische Belastungen, so kann das Erlernen einer Entspannungsmethode wie die Progressive Muskelentspannung helfen.

Der Schlaf

Zusammenfassend muss man also die unterschiedlichen Arten von Schlafstörungen und Schlafproblemen unterscheiden. Man sollte wissen, wieviel Schlaf man benötigt und ob man vielleicht zu viel schläft. Es gibt unterschiedliche Schlafphasen, die sich im Laufe des Lebens etwas verlagern.

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