
Woher kommt Schwefelwasser?
Zu unterscheiden ist natürliches Schwefelwasser, das mehr oder weniger mit Schwefelverbindungen angereichert aus der Quelle fließt und meist mit weiteren natürlichen und nützlichen Mineralien versehen ist. Des weiteren gibt es auch künstlich mit Schwefel versetztes Badewasser, das an Orten eingesetzt wird, an denen es kein natürliches Schwefelwasser gibt.
Schwefel ist antiseptisch und gut für Knorpel und Gelenke
Bereits die alten Römer wussten die heilsame Wirkung des Schwefels (latein Sulfur, abgeleitet von indogermanisch “suel” wie schwelen, was auf die Verbrennungseigenschaft des Sulfur hinweist.) zu schätzen und badeten gern darin. Schwefel hemmt Entzündungsprozesse und wird sogar durch die Haut aufgenommen, um die Sehnen, Knorpel und Gelenke in ihrem Aufbau zu unterstützen.
Schwefelwasser selbst machen
Steht kein natürliches Schwefel- Mineralwasser zur Verfügung, so kann man es selbst herstellen, in dem man Schwefelaggregate aus mineralischem Schwefel zerpulvert und dem warmen Badewasser zusetzt. Diese krümeligen Schwefelklumpen werden zum Beispiel aus Chile importiert und sind im Reformhaus erhältlich.
Schwefel in Wellnesshotels und Heilbädern
Schwefelwasserquellen sind zum Beispiel im bayerischen Schwandorf zu finden, wo auch Wellnesshotels angeschlossen sind. Besonders zahlreich sind Schwefelquellen im benachbarten Ungarn zu finden, dort kann man besonders preisgünstig in Schwefel-Thermalbädern entspannen. Besonders zu empfehlen ist der über 30 Grad warme Heilsee in Hévíz, in dessen Mitte ein Seehaus mit Wellness- und Gastronomieangeboten zum verweilen einlädt.
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