Tai Chi für Gesundheit und Entspannung

Das Tai Chi ist auch unter dem Namen Tàijiquán oder chinesisches Schattenboxen bekannt. In seinem Ursprung wurde das Tai Chi als Kampfkunst entwickelt und zur Selbstverteidigung eingesetzt. Bei den Tai Chi Übungen wird nicht nur der Körper trainiert, gleichzeitig dienen sie dazu, Krankheiten vorzubeugen oder sogar zu heilen. In vielen Kliniken und Sanatorien werden heute die Tai Chi Übungen in die Behandlungsmethoden mit aufgenommen. Große Erfolge wurden damit bereits bei chronischen Krankheiten, wie Neurasthenie, Bluthochdruck und Lungentuberkulose erzielt.

Im Tai Chi werden alte chinesische Techniken der Ernährung, der Atemführung und der Yin Yang Theorie der traditionellen chinesischen Medizin vereint. Seit über 400 Jahre wird die Sportart praktiziert und im Laufe der Jahre bildeten sich verschiedene Stilrichtungen heraus, die als Wu-, Yang-, Chen- und Sun-Stil bekannt sind.

Bei den Tai Chi Übungen ist ein hohes Maß an Konzentration erforderlich, dabei darf der Geist nicht abgelenkt werden. Bei den langsam ausgeführten Bewegungen, die in einem ununterbrochenen Strom ausgeführt werden, wird ganz natürlich geatmet. Zeitweise geht dabei die Atmung in die Bauchatmung über.

Einer großen Beliebtheit erfreuen sich die Kurse bei einem Tai Chi Urlaub, wobei die Techniken erlernt werden können. Dabei werden die zehn wesentlichen Punkte als erstes erlernt, wie unter anderem die aufrechte Haltung des Kopfes und Nackens.

Beim Tai Chi Urlaub werden Stress und Unruhe bewältigt, ebenfalls werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und negative Emotionen überwunden. Unter sachkundiger Anleitung kann jeder die Tai Chi Übungen erlernen und zu Hause weiter durchführen. Der Körper kann dabei trainiert werden, ohne großen Belastungen ausgesetzt zu sein, die Gelenke und Muskulatur werden gekräftigt, das Herz-Kreislauf-System gestärkt und sogar der Stoffwechsel und die Verdauung gefördert.

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