
Im Verlauf der Tetanus-Infektion kann es zur Mundsperre kommen. Es verkrampfen sich die Muskeln der Zunge und des Kiefers, das führt zu dem typischen Aussehen, so dass die Augenbrauen ständig hochgezogen sind und der Patient ständig zu lächeln scheint. Weiterhin kann es bei dieser Infektionskrankheit zu Krämpfen der Bauch- und Rückenmuskeln sowie der Darm- und Blasenmuskeln kommen. Die Folge ist, dass es zu Verstopfungen kommt und das Urinieren ist unmöglich. Wird Tetanus nicht behandelt, kann der Betroffene mit der Zeit nicht mehr sprechen und die Atmung setzt aus, so dass es zum Tod führt.
Die Tetanus Impfung ist der beste Schutz gegen diese Infektionskrankheit. Bereits im Kindesalter findet eine Grundimmunisierung statt. Nach jeweils zehn Jahren sollte die Tetanus Impfung aufgefrischt werden. Ist man sich unsicher, wann die letzte Impfung stattgefunden hat, kann der Hausarzt dies mit einem Impftiter im Blut bestimmen.
Es können, müssen aber nicht, Nebenwirkungen bei der Impfung auftreten, diese sind abhängig von der Kombination der Impfstoffe. Durch die Impfung können Nebenwirkungen, wie leichte Temperaturerhöhungen oder Beschwerden des Magen-Darm-Traktes auftreten. Ebenfalls können an der Injektionsstelle leichte Rötungen zum Vorschein kommen oder eine Abgeschlagenheit macht sich bemerkbar.
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