Trockene Augen

Etwas hüten wie seinen Augapfel kommt nicht von ungefähr. Die Augen sind neben unserem Tastsinn (mit dem wir die Welt begreifen) unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan. Also möchte ich heute etwas zu einem unangenehmen Augenproblem schreiben: Den trockenen Augen.

Tränenflüssigkeit reicht nicht

In der Medizin Sicca-Syndrom genannt, treten trockene Augen dann auf, wenn die Tränenflüssigkeit nicht mehr ausreicht, um das Auge komplett zu benetzen. Also eigentlich vergleichbar mit dem Kolbenfresser im Automotor. So ähnlich fühlt es sich auch an: Man kann nur noch blinzeln und läuft mit geröteten und brennenden Augen (gereizte Augen) umher.

Tränenersatzmittel

Als direkte Linderung gibt es künstliche Tränenflüssigkeit als Augentropfen (Tränenersatzmittel) , die den Mangel beheben soll, und den brennenden Augen Linderung verschaffen soll. Hier gibt es unterschiedliche Präparate, die sich je nach Produkt auch für die Nutzung von Kontaktlinsen eignen.

Hausmittel gegen trockene Augen

Aus der Hausapotheke ist ganz profan erstmal zu empfehlen, ausreichend zu trinken. Auch häufigeres Blinzeln sowie Pausen am Bildschirmarbeitsplatz verschaffen Linderung. Eine leichte Massage der geschlossenen Augenlider lässt sich die Tränenflüssigkeit besser verteilen. Wer es kann, kann sich auch Reiki auf die Augen geben, was zusätzlich Wohlbefinden und Entspannung verschafft. Auch ausreichendes Schlafen erleichtert den Augen bzw. der Tränenflüssigkeit die Arbeit. Auch die Anwendung von Schüsslersalzen kann lindernd wirken.

Trockene Augen: Ursachen

Zum einen können trockene Augen im Zusammenspiel mit Rheuma, Schilddrüsenproblemen, Diabetes auftreten oder auch als Nebenwirkung von Medikamenten gegen Allergie (Antihistaminika) oder auch Betablockern. Auch Luftverschmutzung oder hohe Ozonwerte können zu trockenen Augen führen. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch psychische Ursachen: Immerhin tränen die Augen ja auch stärker, wenn wir weinen.

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