Wo Wellness schaden kann

Wellness erfreut sich heute immer größerer Beliebtheit, und dafüt gibt es viele gute Gründe. Wellnessbehandlungen sind nicht nur entspannend für den Körper, auch die Seele kan dabei abschalten und neue Kraft für den Alltag tanken. Trotz der vielen Vorteile von Wellness ist im Einzelfall auch Vorsicht geboten: Bei manchen Vorerkrankungen können Wellnebssbehandlungen, Praktiken und Übungen auch schaden! Bei Unsicherheiten ist es deswegen immer ratsam, vor Beginn einer Behandlung den Hausarzt zu konsultieren.

Wellnessbehandlungen und Allergien

Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn unsere Haut wird heute extrem vielen Umweltstoffen, die reizen, ausgesetzt. Die Zahl der Allergien hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, und damit steigt auch die Gefahr von Kreuzallergien. Dies bedeutet, dass man auf ein Produkt, welches einem Allergen ähnlich ist, plötz auch allergisch reagiert. Allergien sind durchaus ernstzunehmen. Die Symptome reichen von lästigem, aber harmlosen Jucken der Haut bis hin zu einem anaphylaktischen Schock aufgrund einer Unverträglichkeit. Je nach konkreter Behandlung wird auch im Wellnessbereich häufig mit Duftessenzen und Cremes gearbeitet, beispielsweise bei Massagen oder Stirngüssen, auch bei Peelings oder entspannenden Bädern. Wer zu allergischen Reaktionen neigt, sollte dies vor der Behandlung in jedem Fall kundtun. Dann ist es besser, erst einmal an einer kleinen Stelle auszutesten, ob die Haut allergisch reagiert. Ist die Haut aufgrund einer anderen Allergie gerade sehr empfindlich oder ohnehin gereizt, ist bei Behandlungen mit vielen Stoffen Vorsicht geboten. Ein Besuch beim Allergologen kann Klarheit bringen, welche Stoffe, die im Rahmen von Wellnessbehandlungen eingesetzt werden, geeignet sind und welche nicht.

Probleme mit Gelenken und Bandscheiben

Wellness kann auch sportliche Tätigkeiten beinhalten, so zum Beispiel Yoga oder andere Bewegungskurse. Im Regelfall zielen diese Kurse auf Entspannung durch bestimmte Bewegungsmuster ab. Wer aber in Sachen Bandscheiben und Gelenke vorbelastet ist, sollte vor einem entsprechenden Wellnesskurs mit dem Haus- oder Facharzt abklären, ob Kurse wie Yoga oder Pilates bei der individuellen Problematik geeignet sind. Wellness könnte hier schaden, wenn Übungen ausgeführt werden, die dann die Gelenke noch mehr belasten und zu Symptomen wie Rückenschmerzen führen.

Wellness und Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist natürlich keine Krankheit und Wellness in der Schwangerschaft kann sehr entspannend sein. Je nach individueller Konstitution und Erkrankungen in der Schwangerschaft kann Wellness aber auch schaden. Gewisse Behandlungen und Übungen sollten deswegen gemieden bzw. erst ärztlich abgeklärt werden. Zu Wellness zählt gerade in der kalten Jahreszeit auch das Saunieren. Geübte Saunagängerinnen können nach Rücksprache mit dem Arzt auch schwanger die Sauna besuchen. Die Schwangerschaft ist aber kein geeignetes Zeitpunkt, um mit dem Saunieren als Wellness zu beginnen. Der Kreislauf wird dann zu stark belastet, was zu Schwindel und starkem Unwohlsein, mitunter auch zu verfrühten Wehen führen kann. Auch mit Gesichtsbehandlungen aus dem Wellnessbereich sollten werdende Mütter vorsichtig sein, gerade dann, wenn sie zu Allergien neigen. In der Schwangerschaft reagiert die Haut anders: Sie ist empfindlicher und kann schnell gereizt reagieren. Wellnessbehandlungen wie Stirngüsse oder Masken, Gesichtsmassagen und Einreibungen können dann unter Umständen mehr schaden als nutzen.

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